Mitarbeitende erzählen

Vom Spielfeld zur Baustelle: Ein Lernender der Marcel Hufschmid AG meistert die Doppelbelastung

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Elektroinstallateur EFZ lernen und gleichzeitig professionell Unihockey spielen – das klingt nach einer herausfordernden Kombination, die viel Disziplin, Leidenschaft und vor allem eine exzellente Zeitplanung erfordert. Bei der Marcel Hufschmid AG gibt es einen Lernenden, der genau diese Herausforderung meistert: Fabio, ein angehender Elektroinstallateur, der gleichzeitig als Profi-Unihockeyspieler für Zug United auf dem Feld steht. In einem persönlichen Gespräch gibt uns Fabio Einblicke in seinen Alltag und erzählt, wie er es schafft, seine berufliche Ausbildung und den Profisport unter einen Hut zu bringen. Sein Tagesablauf ist alles andere als gewöhnlich und bietet interessante Einblicke in das Leben eines jungen Menschen, der sich sowohl beruflich als auch sportlich ehrgeizige Ziele gesetzt hat.

Ein Leben zwischen Beruf und Sport

Auf die Frage, wie er es schafft, Ausbildung und Sport zu vereinen, antwortet Fabio: «Beides macht mir viel Spass, deshalb ist die Motivation gross.» Dennoch gesteht er, dass es nicht immer einfach ist. Nach einem langen Arbeitstag ist er oft erschöpft, doch dann beisst er sich durch, weil ihm der Unihockeysport so viel Freude bereitet. «Erholung ist sehr wichtig, aber es bleibt wenig Zeit für Freizeit oder Freunde», erzählt er weiter.

Besonders herausfordernd wird es an Tagen, an denen er kein Training hat. «An diesen Tagen sollte ich mich eigentlich regenerieren, doch das ist oft leichter gesagt als getan.»

Zeitmanagement ist der Schlüssel

Fabios Alltag ist geprägt von langen Tagen und kurzen Nächten. «Ich komme oft erst um 23.00 Uhr vom Training nach Hause, esse noch etwas, mache Hausaufgaben und vielleicht schaue ich kurz TV. Dann wird es eine sehr kurze Nacht.» Trotz der Anstrengung bleibt er motiviert und findet Wege, beide Welten miteinander zu verbinden.

Unterstützung durch den Lehrbetrieb

Ein grosser Vorteil für Fabio ist die Unterstützung durch die Marcel Hufschmid AG. «In den Sommermonaten haben wir immer ein Vorbereitungstraining in Prag. Die Marcel Hufschmid AG hat mir dafür keine Ferien abgezogen, sondern mich einfach freigestellt.» Auch in der Schule erhält er Unterstützung: Statt am Schulsport teilzunehmen, kann er diese Zeit für das Lernen nutzen – ein wichtiger Baustein, um den schulischen Anforderungen gerecht zu werden.

Gemeinsamkeiten zwischen Sport und Beruf

Interessant ist auch, wie Fabio von seinem Sport im Berufsalltag profitiert und umgekehrt. «Entscheidungen treffen, dranbleiben und Ehrgeiz – das sind Dinge, die ich im Unihockey lerne und die mir im Beruf als Elektroinstallateur helfen», erklärt er. Präzise Arbeit ist sowohl im Sport als auch auf der Baustelle gefragt, und so ergänzt sich beides ideal.

Ein typischer Tag im Leben eines Doppelbelasteten

Fabios Alltag unterscheidet sich kaum von dem eines typischen Lernenden – zumindest auf den ersten Blick. Tagsüber arbeitet er auf der Baustelle, abends stehen an drei Tagen die Trainings an, die jeweils zwei Stunden dauern. Jedes Wochenende spielt er zudem 1-2 Spiele, wobei die Saison von September bis April dauert. Fabio spielt als rechter Flügelstürmer für Zug United und ist dabei ein wichtiger Bestandteil seines Teams.

Der Fokus auf Ernährung und Erholung

Um die Doppelbelastung erfolgreich zu meistern, ist eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf für Fabio besonders wichtig. «Es geht darum, genug Energie zu haben, um sowohl im Beruf als auch im Sport mein Bestes zu geben», erklärt er.

Die Marcel Hufschmid AG ist stolz auf die Leistung von Fabio und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg. Sein Engagement und seine Entschlossenheit sind nicht nur im Sport beeindruckend, sondern auch in seiner beruflichen Entwicklung als angehender Elektroinstallateur. Das gesamte Team der Marcel Hufschmid AG unterstützt ihn gerne dabei, seine Ziele zu erreichen und ist überzeugt, dass er sowohl auf dem Spielfeld als auch im Berufsleben Grosses leisten wird.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, Fabio!